GRAUER STAR (KATARAKT)

Anzeichen von Grauem Star

Ein erstes Anzeichen von Grauem Star kann eine veränderte Brillenglasstärke sein. Zum Beispiel wird zum Lesen keine Brille mehr benötigt oder das Weitsehen ist verschwommen.
Dazu kommen oft noch eine erhöhte Blendempfindlichkeit und ein verändertes Wahrnehmen von
Farben. Die Ursache dafür ist die Eintrübung der Augenlinse. Sie führt zu einer Herabsetzung der
Sehschärfe und letztendlich unbehandelt bis zur Erblindung. Zu Beginn der Erkrankung reicht oft eine neue Brille, um wieder besser zu sehen. Schreitet die Erkrankung fort, hilft nur eine Operation.

Die Katarakt-Operation – Entfernung des Grauen Stars

Zuerst wird bei der Staroperation die Linsenkapsel unter dem Mikroskop eröffnet und mit Hilfe einer
feinen Hohlnadel, die Ultraschallenergie freisetzt, die Linse verflüssigt. Anschließend wird das Linsenmaterial über die Nadel abgesaugt. Anschließend wird über ein dünnes Röhrchen eine gefaltete Kunstlinse in den sogenannten Kapselsack geschoben.
Diese Operation ist eine absolute Präzisionsarbeit: Die Mikroinstrumente passen durch einen Eröffnungsschnitt von 2,5 bis 3 Millimeter am Hornhautrand.
Seit 2011 kann der Femtosekundenlaser wesentliche Teile der Staroperation übernehmen. Er bietet die modernste, präziseste und schonendste Art, den Grauen Star zu beseitigen.
Der computergesteuerte Laser erlaubt dem Augenchirurgen die wesentlichen Schritte der Operation
ohne Messer oder Lanzen, mit einer bisher unerreichten Genauigkeit durchzuführen.
Neben dieser modernsten Technik werden natürlich auch konventionelle Staroperationen angeboten, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernehmen.

Premiumlinsen

Zusammen mit einer individuell abgestimmten Premiumlinse ermöglicht diese modernste Technik der Staroperation eine weitere Verbesserung der Sehqualität.
Eine eventuell vorhandene Hornhautverkrümmung kann mit korrigiert werden.
In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung von modernen Premiumlinsen rasante Fortschritte gezeigt. Sehfehler lassen sich inzwischen mit verschiedensten modernen Linsentypen korrigieren.

Ashärische Linsen: Sie steigern Kontraste und verbessern die Abbildungsqualität.
Multifokallinsen: Sie erhöhen die Unabhängigkeit von einer Lesebrille.
Torische Linsen: Sie können eine Hornhautverkrümmung weitgehend ausgleichen.